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Tee-Lexikon
Broken
Brokentees bestehen nicht aus dem ganzen, sondern aus dem zerkleinerten Teeblatt. Sie haben einen besonders kräftigen Geschmack.
first flush, second flush
Damit wird die erste, bzw. zweite Ernteperiode des Jahres bezeichnet. Über die Qualität des Tees sagt die Erntezeit nichts aus.
FTGFOP
Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe. Diese und ähnliche Abkürzungen bezeichnen den Blattgrad.
Generell gilt:
je mehr Buchstaben desto hochwertiger soll der Tee sein. Da aber die Teegärten die Bezeichnung selber vergeben, kann man sich leider heute nicht mehr auf dieses Qualitätsmerkmal alleine verlassen.
Das „Orange“ in diesen Abkürzungen hängt natürlich nicht mit der Frucht zusammen. Vielmehr wurde die Bezeichnung früher für Tees vergeben, die in Europa den Königsfamilien vorbehalten waren und steht für „Oranje“, das niederländische Königshaus.
Schwarztee und Grüntee
Schwarzer und grüner Tee kann aus derselben Pflanze hergestellt werden; ihr Unterschied entsteht erst durch die Verarbeitung.
Für Schwarztee werden die Blätter nach dem Pflücken angerollt, so dass Zellsaft austritt. Dadurch oxidieren die Blätter und färben sich dunkel.
Die Blätter für den grünen Tee hingegen werden nicht gerollt sondern sofort getrocknet, so dass sie nicht fermentieren. Deshalb bleibt ihre grüne Farbe erhalten.
Selfdrinker
Als Selfdrinker bezeichnet man Tees, die in fast jedem Wasser, also auch in kalkhaltigem, gelingen.
Tein
Tein und Koffein ist zwar derselbe Stoff, allerdings kann er sehr unterschiedlich wirken. Das Tein im Tee wird über einen längeren Zeitraum als im Kaffee freigesetzt. Dadurch tritt die Wirkung etwas langsamer und schwächer ein, hält aber auch länger an. Wer also Kaffee zur Konzentrationssteigerung oder gegen die Müdigkeit trinkt, ist mit Tee besser beraten.
Tips, tippy
Tips heißen die hellen Blattspitzen besonders hochwertiger Tees. Die Teegärten müssen besonders sorgfältig arbeiten, um diese zu erhalten. Ein Tee wird tippy genannt, wenn er sehr viele dieser Blattspitzen enthält.
Zweiter Aufguss
Zweite Aufgüsse und mehr kann man von hochwertigen Grüntees machen. Lassen Sie dabei die Teeblätter vom ersten Aufguss immer mit etwas Wasser bedeckt und füllen Sie mit frischem Wasser nach. Man kann die Aufgüsse aber nicht über mehrere Tage hinweg machen, da die Teeblätter schnell verderben, ohne dass man es ihnen ansieht.




