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        <name>Hamburger Teespeicher GmbH</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-03-11T02:29:15+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Der Bio-Teegarten der Familie Morimoto</title>
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                                            Der Bio-Teegarten der Familie Morimoto
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  Der Bio-Teegarten der Familie Morimoto  
 &amp;nbsp;Auf der südlichsten der vier Hauptinseln Japans, unweit der Stadt Miyazaki, in der gleichnamigen Präfektur liegt der Bio-Teegarten der Familie Morimoto, der mit viel Liebe und Leidenschaft für Tee betrieben wird. 
 Die Geschichte des Morimoto-Grüntees begann, als das junge Paar vor etwa vierzig Jahren mit einer einzigen kleinen Teegarten-Parzelle einen winzigen Betrieb gründete. Während sich die beiden Morimotos über die Jahre hinweg zu einem perfekten Team entwickelten, wuchs mit ihrer Erfahrung im Teeanbau zugleich auch die Größe des Betriebs immer weiter, ohne die Leidenschaft für den Tee zu verlieren. Mittlerweile bewirtschaften die beiden insgesamt zwölf hervorragende Teefelder, und haben ihre eigene moderne Produktionsanlage, die sie erstaunlicherweise ausschließlich zu zweit betreiben. Nur während der Erntephase helfen manchmal Freunde oder auch die beiden Töchter in der Verarbeitung mit. 
 Von dieser Plantage beziehen wir folgende Tees: 
  No.441788 Japan Kyushu Miyazaki Tokujou Sencha Morimoto Bio   No.440714 Japan Kyushu Miyazaki Houjicha Morimoto Bio   No.441760 Japan Kyushu Sencha mit Matcha Morimoto Bio   No.210179 Japan Morimoto Tamamori Bio, 100 gr.   No.210062 Japan Matcha Morimoto Gyokujou Bio, 20 g r 
 &amp;nbsp;  
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                            <updated>2021-08-09T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Teegarten Sakura-No En</title>
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                                            Der Teegarten Sakura-No En
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 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Liebe Teefreunde, 
 wir möchten euch gern ein paar der japanischen Teegärten Vorstellen, von denen wir unsere Tees beziehen. 
 Den Anfang macht : 
 Der Teegarten Sakura-No En, in der Präfektur Kumamoto auf Kyushu, der südlichsten Hauptinsel Japans.  Dieser Teegarten wird von der Familie Matsumoto betrieben, die nicht nur davon überzeugt ist, dass es selbstverständlich sein sollte, Tee ohne Pestizide anzubauen, sondern sie haben einen Teil des Teegartens mittlerweile auf eine Produktionsweise umgestellt, bei der auf jegliche Art der Düngung verzichtet wird.  Da für den Shincha nur sehr feine Blätter geerntet werden, ist die Ernte so klein, dass außerhalb Japans nur wenige Kilogramm pro Jahr verkauft werden können. 
 Das &quot;Moe&quot; aus dem Namen bezeichnet übrigens die Farbe der jungen Triebe im Frühjahr. 
 Aus diesem Teegarten haben wir die  No.440040 Japan Kumamoto Sakura-No Shincha Moe Matsumoto Ernte 2021   in unsrem Sortiment. 
 &amp;nbsp; 
    
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                            <updated>2021-08-02T09:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warenkunde: Weißer Tee</title>
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                                            Weißer Tee ist neben schwarzem, grünem Tee und Oolong eine der Hauptsorten, die aus der Teepflanze Camelia Sinensis hergestellt werden. Was weißer Tee genau ist, erfahren Sie hier....
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                 Er ist der zarteste unter den Teesorten und wird oft als &quot;Champagner&quot; unter den Tees bezeichnet. Dies verdankt er der klaren hellen Farbe in der Tasse, wobei dies auch nicht unbedingt für alle weiße Tees gelten muss. Umso höher die Qualität, umso heller zumeist der Aufguss, da der Anteil ganz junger silbrig-flaumiger Blätter einfach höher ist. Was genau ist eigentlich weißer Tee und was unterscheidet ihn von grünem Tee? Beide können doch fast ähnlich aussehen? 
 Weißer Tee 
 Dies ist eine Frage der Pflückung und Verarbeitung. Es gibt keine einheitliche Definition, aber einen Grundsatz, an den sich alle Teeanbauländer halten: weißer Tee enthält viele silver Tips. Das sind die noch ganz jungen Blattknospen und Blätter, die noch den silbernen &quot;Babyflaum&quot; haben. Und das wichtigste ist: die Verarbeitung nach der Ernte. Die unterscheidet weißen von grünem Tee. 
 Weißer Tee wird gepflückt, nicht gerollt, gequetscht oder sonst irgendwie manuell bearbeitet. Es soll kein Zellsaft austreten. Dies würde eine zusätzliche stärkere Oxidation der Teeblätter verursachen un das ist nicht gewollt. 
 Dieser Produktionsschritt wird bei der Herstellung der anderen Teesorten - wie Grüntees, Oolongs und Schwarztees - genutzt.&amp;nbsp; 
 Weißer Tee kann nach der Pflückung bis zu 72 Stunden welken. Jeder Teebauer hat da so sein eigenes Geheimrezept. Zuerst an frischer Luft und Sonne, auf Bambusmatten und anschließend in den Produktionshallen unter streng kontrollierten Temperaturbedingungen. Beim Welken werden die Teeblätter vorsichtig belüftet und umgeschichtet. Hierbei verlieren sie bereits einen großteil ihrer Feuchtigkeit. Dann folgt die schonende Trockung. 
 Im Gegensatz zu allen anderen Teesorten erfolgt zu keinem Zeitpunkt eine Erhitzung (dämpfen oder trockenes rösten). Und genaus DAS ist das Hauptunterscheidungsmerkmal von den anderen Teesorten. Sobald eine Dämpfung/Röstung stattgefunden hat, ist es kein weißer Tee mehr. 
 Beim Welken werden die Teeblätter vorsichtig belüftet und umgeschichtet. Hier verlieren sie einen großteil ihrer Feuchtigkeit. 
 Erfahrene Teebauern managen die Temperatur und Luftfeuchtigkeit beim Welken und trocknen des weißen Tees sehr penibel, weil diese Faktoren einen enormen Einfluss auf das spätere Aroma des fertigen weißen Tees haben. Er soll schließlich zart floral und süßlich schmecken. 
 Findet zuviel Oxidation statt, verfärben sich die Blätter braun. Perfekt gewelkte und getrocknete Blätter behalten ihre helle Farbe. Dies hängt natürlich auch von der Ausgangsfarbe beim Pflückungszeitpunkt ab und variiert je nach Teeanbauland, Teekultivar und Höhenlage. 
 Qualitäten: die sind so unterschiedlich wie bei allen anderen Teesorten auch. Umso höher der Anteil der flaumigen Tips, umso klarer der Aufguss und umso zarter das Aroma. Pai Mu Dan wird oft mit Blättern gemischt, die am Strauch weiter unten wachsen und enthält je nach Qualtität mehr oder weniger weiße Tips. Der reinste weiße Tee und der Klassiker schlechthin ist ein Silver Needle. Er hat den höchsten Anteil an noch geschlossenen silbrig umflaumten Blattknospen. Und weil diese so weißlich schimmern, hat das dem Tee seinen Namen gebracht: weißer Tee. 
 Aromen: Auch hier gibt es natürlich Unterschiede! Je nach Teekultivar, Anbauland und dem Welk- und Trocknungsprozess zeigt weißer Tee zumeist ein mildes blumiges Aroma. Manche zeigen feinnussige Untertöne, die an Kastanien erinnern. Manche Teebauern verstehen es, schöne fruchtige Noten (helles Steinobst wie Pfirsich, Aprikose, aber auch Noten von Papaya) herauszuarbeiten. 
 Weiße Tees aus Nepal oder Darjeeling beispielsweise, lassen deutlich schmecken woher sie stammen und verwöhnen mit dem typischen blumig spritzigen Hochlandflavor. 
 Das zartere und leichtere Aroma des weißen Tees bedeutet jedoch nicht, dass dieser kein oder weniger Koffein enthält. Analysen haben gezeigt, dass manche Weißteesorten davon sogar mehr als Grüntees enthalten können, aber auch mehr L-Theanin was den Effekt des Koffeins wiederum bremst. 
 Weiße Tees sind eine zarte, feine und hocharomatische Bereicherung, die man als Teefan einfach mal probiert haben muss. Wer gerne Schwarztees aus Nepal/Darjeelings trinkt, sollte die &quot;light&quot; Version dieser Tees probieren, wie z.B. unsere Nepal Guaranse Snow Buds&amp;nbsp; (No.  163 ). 
 Wer gerne chinesiche, fruchtbetonte Grüntees trinkt, dürfte mit Varianten des Silver Needle (z.B. No.  128 , No.  109 , No.  116 ) genussvolle Teestündchen erleben. 
 Schauen Sie einfach mal in unserem Onlineshop in die Kategorie  weißer Tee  und entdecken Sie die Vielfalt. 
 Viel Spass beim Ausprobieren und entdecken neuer Teegenusswelten! 
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                            <updated>2016-10-02T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Echter Tee - Sorten und Unterschiede!</title>
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                                            Der Begriff Tee wird umgangssprachlich für alles, was mit heißem Wasser aufgegossen wird verwendet. Das ist jedoch falsch: echter Tee stammt ausschließlich von der Teepflanze. Mehr über die unterschiedlichen echten Teesorten erfahren Sie hier...
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 &amp;nbsp; 
 Echter Tee? 
 Ja! Es gibt echten Tee und &quot;unechten&quot; Tee. Der Begriff &quot;Tee&quot; wird umgangssprachlich für so ziemlich alles, was mit heißem Wasser in der Tasse aufgegossen werden kann, verwendet. Im Grunde wird er als &quot;Zubereitungsart&quot; missbraucht. Früchteaufguss klingt einfach nicht so toll und bei &#039;Kräutertee&#039; oder &#039;Früchtetee&#039; weiß ja auch jeder, was damit gemeint ist. Korrekter wäre es natürlich, wenn in den jeweiligen Mischungen auch echter Tee enthälten wäre. Aber so kleinlich wollen wir nun auch nicht sein. 
 Zurück zum echten Tee! So darf sich ein Getränk nennen, dass aus den Blättern der Teepflanze – Camellia sinensis – hergestellt wurde. Diese wird weltweit mittlerweile in mehr als 30 Ländern angebaut. 
 Teesorten, die aus der Teepflanze hergestellt werden umfassen grob sechs Varianten. Die bekanntesten und hierzulande verbreitetsten sind  Grüntees ,  Schwarztee  sowie  Oolong .  Weiße r und  gelber Tee  gewinnen hierzulande allmählich auch an Popularität.  Pu Erh  ist noch immer eher ein &#039;Geheimtipp&#039; unter langjährigen eingefleischten Teeliebhabern. In Asien hingegen wird er wie Gold gehandelt und es gibt sogar Anlagemöglichkeiten. Kein Scherz!&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Was macht den Unterschied aus? 
 Der Unterschied zwischen den Sorten – also ob es ein weißer, grüner, gelber, schwarzer Tee oder gar ein Pu Erh wird - wird durch den Pflückungszeitpunkt und die Verarbeitung der Teeblätter nach der Ernte bestimmt. Hier spielen zum einen der Teekultivar sowie der Fermentationsgrad des Teeblattes die entscheidenden Rollen. Diese beeinflussen sowohl das Aussehen als auch den Geschmack des Endproduktes. 
 Exkurs Teekultivare: Von der Teepflanze gibt es verschiedene Kultivare - analog zu Weinreben - die ein bestimmtes Aromenprofil aufweisen. Diese wurden in den Teeländern je nach Aromenvorlieben entsprechend gezüchtet. Manche werden nur für Schwarztees verwendet, andere nur für Pu Erh oder Grüntees, da sich die Aromen für die jeweiligen Sorten am besten eigenen. Dazu in einem gesonderten Blogeintrag in Kürze mehr. 
 Weitere Faktoren, die Einfluss auf den Geschmack des Tees haben sind die Lage der Teeplantage, klimatische Bedingungen, Böden und weitere Umweltfaktoren. 
 &amp;nbsp; 
 Fermentation: Was geschieht mit dem Teeblatt? 
 Fermentation bezeichnet den Vorgang im Teeblatt, bei dem in Tee enthaltene Enzyme durch das Pflücken/Brechen/Rollen der Teeblätter mit dem austretenden Pflanzensaft und Sauerstoff oxidieren. Der Begriff “Fermentation” ist eigentlich nicht ganz richtig, da es sich bei diesem Vorgang um eine “Oxidation” handel. Er hält sich in der Branche allerdings hartnäckig. 
 Während der Oxidation werden bestimmte Inhaltsstoffe der Teeblätter – die sogenannten Katechine – durch eine enzymatische Reaktion abgebaut. Hohe Temperaturen – wie beim Dämpfen oder Rösten&amp;nbsp; – stoppen diesen Vorgang. Dementsprechend werden Tees in leicht fermentierte (oxidierte) und stark fermentierte (oxidierte) eingeteilt. Weiße und grüne Tees erleben nach der Ernte die kürzeste Oxidationszeit, gefolgt von Oolong bis hin zu stark oxidierten Schwarztees. Bei der Herstellung von Pu Erh spielen neben der Oxidation noch weitere Reifungsmethoden eine Rolle. 
 &amp;nbsp; 
  Weißer Tee &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Weißer Tee ist eigentlich der jüngste Grüntee. Die bekanntesten Sorten stammen überwiegend aus China, wobei mittlerweile recht tolle Sorten aus Nepal oder Darjeeling in unseren Teetassen landen. 
 Entscheidend für die Herstellung von weißem Tee ist der Pflückungszzeitpunkt: es werden meist nur ganz junge Knospen aus den ersten Pflückungen des Jahres verwendet, die sich noch nicht geöffnet haben. Seinen Namen verdankt er dem weißen seidigen Flaum, der diese jungen Teeknospen bedeckt. Er darf nach der Pflückung nur ganz kurz welken, wobei er etwas Feuchtigkeit verliert und die Teeblätter zur weiteren Verarbeitung etwas weicher werden. Dann erfolgt eine schonende Trocknung. Weißer Tee hat den geringsten Verarbeitungsgrad von allen Sorten. Sein Aromenprofil ist sehr mild und kann je nach Sorte sehr fruchtig oder auch nussig betont sein. Was oft unterschätzt wird ist jedoch sein Koffeingehalt. Dieser kann je nach Sorte viel höher sein als der von Grüntees oder Oolong, da die jungen Knospen Koffein noch nicht zu Katechinen abgebaut haben. 
 &amp;nbsp; 
  Grüne Tees &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
 Grüne&amp;nbsp; Tees werden je nach Sorte und Anbauland zu unterschiedlichen Jahreszeiten gepflückt. Auch hier gilt: der Pflückungszeitpunkt der Teeblätter bestimmt das Aromenprofil und die Qualität des Endproduktes. Für die Herstellung von Grüntee werden die Teeblätter gleich nach der Pflückung verarbeitet und die Oxidation dieser wird durch kurzzeitig hohe Hitzezufuhr (Dämpfen oder Rösten) unterbunden. Danach folgt eine schonende Formung der Teeblätter (z.B. Rollen zur typischen Nadelform) mit abschließender Trocknung.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Das Aromenprofil grüner Tees wird durch Faktoren wie dem&amp;nbsp; Anbau (Variante des Teestrauchs, eventuelle Beschattung), die Art der Erhitzung (Dämpfen vs. Rösten), den Pflückungszeitpunkt und geologische Einflüsse bestimmt. Japanische Teebauern beispielsweise dämpfen ihren Grüntee zumeist. Chinesische Teebauern hingegen bevorzugen Aromenkreationen durch unterschiedliche Röstverfahren. Diese kleinen, jedoch gewichtig feinen Unterschiede in der Verarbeitung bescheren uns Teeliebhabern eine fantastische Aromenvielfalt. Vergleichen Sie einfach unterschiedliche Grünteesorten. Fantastisch, was Teebauern aus den grünen Blättchen machen! 
 &amp;nbsp; 
  Gelber Tee&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Wir hören von unseren Kunden sehr oft: &quot;Gelber Tee? Was ist das denn? Noch nie gehört?&quot; Diese Sorte ist in Deutschland relativ unbekannt. Bei gelbem Tee handelt es sich im Prinzip um eine Art etwas länger fermentierten Grüntee.&amp;nbsp; 
 Gelber Tee wird vornehmlich in China hergestellt. Die Verarbeitung der Teeblätter zu gelbem Tee umfasst ein paar Arbeitsschritte mehr. Geschmacklich besonders relevant ist die etwas längere Oxidation der Teeblätter. Dadurch verändert sich das Aromenprofil des Tees. 
 Im Gegensatz zu klassischen Grüntees werden die herberen teilweise auch „grasig-grünen“ Aromen werden etwas reduziert. Die Verarbeitungsschritte nach der Pflückung sind etwas umfangreicher als bei der klassischen Grünteeherstellung. Dadurch schmeckt gelber Tee schmeckt insgesamt recht mild, honigsüß, teils leicht gemüsig (süßliche Karottennuancen), weich und sehr vollmundig. Er hat ein ganz eigenes Aromenprofil. Wer Carrot Cake liebt, sollte gelben Tee unbedingt mal probieren. 
 &amp;nbsp; 
  Oolong&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
 Oolong wurde ursprünglich vermehrt in Taiwan und China hergestellt, mittlerweile sind aber auch Oolongs aus Nepal, Japan oder sogar Darjeeling erhältlich. Oolong ist stärker oxidiert als Grüntee, aber nicht so stark wie Schwarztee. Er darf nach der Pflückung länger welken, dann wird er gerollt oder leicht „gequetscht“ damit die Enzyme und der Blattsaft in den Blättern die Oxidation starten. Zusätzlich wird diese durch feucht-warme Belüftung gefördert. 
 Im Anschluss wird durch Pfannenröstung die Oxidation gestoppt und der Tee in Form gebracht bevor die abschließende Trocknung stattfindet. Geschmacklich können Oolongs je nach Herkunft und Oxidationsgrad näher an grünen oder schwarzen Tees liegen. 
 Farblich gibt es die helleren Sorten, die sich durch ein leichtes fruchtig-blumiges, teilweise auch cremiges Flavor und einen hellen Aufguss auszeichnen. Die stärker oxidierten Sorten sind im Aufguss dunkler und schmecken intensiv vollmundig. Je nach Sorte reichen die Aromen von leicht malzig, nussig bis hin zu süß/ brotig. Die Aromenvielfalt der Oolongs stellen schon fast ein eigenes Teeuniversum dar. Ein wirklich faszinierendes Genusserlebnis! 
 &amp;nbsp; 
  Schwarztee&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Bei uns im Norden noch immer die meistgetrunkenste Teesorte! Ein Klassiker und Grundzutat für die Ostfriesische Teezeremonie!&amp;nbsp; 
 Die meisten Schwarztees stammen aus den größten und bekanntesten Anbaugebieten wie Indien (Darjeeling), Nepal, Afrika oder Ceylon. Schwarztee ist ein vollständig oxidierter Tee, das bedeutet, die Katechine sind in den Blättern vollständig abgebaut und zu Theaflavinen und Thearubiginen umgewandelt (daher auch die Farbe des Aufgusses in der Tasse). 
 Für die Herstellung von Schwarztee dürfen die Blätter nach der Pflückung welken. Im Anschluss werden die Blätter etwas gerollt oder geschnitten. Durch das Austreten des Zellsaftes wird die Oxidation beschleunigt. Nach längerer - je nach Schwarzteesorte - fast vollständiger Oxidation der Teeblätter werden diese abschließend sehr heiß getrocknet. Geschmacklich haben auch Schwarztees einiges zu bietent: Das Spektrum reicht von frischen spritzig-blumigen süßen Darjeeling aus der ersten Pflückung bis hin zu malzig kräftigen Assam Schwarztees, die besonders mit einem Schuss Sahne und Kluntje gut schmecken.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  Pu Erh  
 Pu Erh ist hierzulande nur eingelfeischten Teeliebhabern ein Begriff, in Asien jedoch eine, wenn nicht sogar die älteste Teesorte überhaupt. Er war langezeit nur dem Adel vorbehalten, wurde sogar als Zahlungsmittel akzeptiert und ist heute in den Anbauländern eine kostspielige Rarität. Sogar Geld kann in Pu Erh Fladen angelegt werden. Nicht ohne Grund lassen Pu Erh Teebauern ihre Plantagen schützen, da es sehr häufig zu Pu Erh Erntediebstählen kommt. 
 Warum ist dieser seltsame Tee so wertvoll? Weil er so rar ist und die Teeblätter zumeist von alten seltenen wild wachsenden Teebäumen aus dem südwestlichen China stammen. Die Teeblätter sind teils sehr groß! Größer als eine Hand. Und die Herstellung eine Kunst. 
 Pu Erh wird zumeist in Fladen angeboten. Geschmacklich und Qualitativ gibt es hier riesen Unterschiede. Er ist in unzähligen Varianten erhältlich. Es sind neben unterschiedliche Formen und Größen auch unterschiedliche Oxidationsgrade und&amp;nbsp; Blattqualitäten erhältlich. Weitere entscheidende Faktoren sind das Alter und die Lagerungsarten, die Einfluss auf den Reifegrad und somit das Aroma haben. 
 Grundsätzlich lassen sich folgende Pu Erh Arten unterschieden: 
 
 grüne Pu Erh: diese werden oft als &#039;uncooked Pu Erh, roher Pu Erh oder Sheng&#039; angeboten.&amp;nbsp; Die Teeblätter werden nach der Pflückung in Form gepresst ohne vorherige Oxidation. Sogenannter Sheng Pu Erh kann über Jahrzehnte hinweg gelagert werden, bevor er verkauft wird. Der Tee oxidiert wärend der Lagerung und dies ist gewollt und wird nicht unterbrochen. Dadurch gewinnt der Pu Erh mit der Reifungszeit an Geschmack und Volumen. 
 Dunkle Pu Erh: Diese Sorten sich&amp;nbsp;auch als &#039;gereifte Pu Erh, Cooked Pu Erh oder Shou bekannt. Für diese Sorten werden die Teeblätter speziell mit Reifekulturen behandelt um den Alterungsprozess (Reifungsprozess) und die natürliche Gärung zu beschleunigen. 
 
 &amp;nbsp; 
 Lang gereifte grüne Pu Erh sind die seltenen Knallersorten, die für unmengen Geld in Asien gehandelt werden. Geschmacklich ist Pu Erh ein Tee für Fortgeschrittene Teeliebhaber, die Spass an sehr komplexen Aromen haben. Manche würden Pu Ehr sogar als den &quot;Whisky&quot; unter den Tees bezeichenen. Würzig, kräftig, ledrig, balsamisch mit fruchtigen Noten, holzig, wärmend. Für einen Einstieg in die Welt der echten und edlen Pu Erh Tees bieten sich Teeseminare an, da gerade im Bereich dieser Tees tatsächlich viel gefälschte Ware (Pu Erh der nicht aus Pu Erh Teeblättern von diesen wildwachsenden Teebäumen gemacht wurde / immens künstlich gereift und teurer verkauft als er wert ist) im Umlauf ist. 
 Das war nun eine mehr oder weniger lange Einführung in die Welt der echten Tees. Welche Sorte auch immer hergestellt wird, tolle Qualtität der Tees erfordert im Herstellungsprozess viel Erfahrung und Feingefühl. Ein paar Minuten zu langes Welken oder Rösten oder zuviel Luftfeuchtigkeit können den Geschmack des Endproduktes entscheident verändern. Die Herausarbeitung der feinen Aromanuancen erfordert viel Erfahrung der Teebauern. 
 Und genau deshalb wissen wir unsere feinen Tees besonders zu schätzen! Mehr Infos zu den einzelnen Teesorten folgen in gesonderten Blogeinträgen. Bis dahin &#039;genüssliches Teeschlürfen&#039;! 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2016-07-05T00:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">MATCHA – der grünste aller Grüntees!</title>
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                                            Matcha gibt es viele. Was echten Matcha ausmacht und welche Qualitätsunterschiede es gibt lesen Sie hier...
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 Kaum ein Grüntee wird in den Medien derzeit mehr gehypt als  MATCHA . Für die einen ein Genuss, für die anderen ein Superfood, das schlank hält, die Konzentration steigert und beim Sport einige sehr positive Effekte hat. 
 Seitdem die Promiwelt, Models und Superstars Matcha Latte schlürfen, erfährt der historische „Trank der Samurai“ auch hierzulande mehr Aufmerksamkeit. 
 Die hohe Konzentration an Inhaltsstoffen macht aus dem smaragdgrünen feinen Puder nicht nur kulinarisch ein besonderes Erlebnis, auch die Optik und das Wohlbefinden kommen nicht zur kurz. 
 Wir werden oft gefragt, wie schmeckt Matcha eigentlich. Die Gegenfrage müsste lauten: welcher Matcha? Denn, es gibt Matcha und es gibt grottigen sogenannten Matcha. Der Begriff „Matcha“ ist aus dem Japanischen und bedeutet ganz einfach „gemahlener Tee“ und ist leider nicht geschützt. Von daher strömen immer mehr Trittbrettfahrer mit gemahlenen Grüntees auf den Markt und nennen das „Matcha“. Diese kommen dann als gelbgrünen Pulver daher, welche nach Heu oder Fisch riechen und schmecken wie ein unsauberer Kleintierzoo riecht. DAS ist kein Matcha. Das ist eine Frechheit. 
 Wie guter von grottigem Matcha zu unterscheiden ist, dazu gleich mehr. 
 Am schlimmsten ist es, wenn Teefans das erste Mal Matcha probieren und dann eine schlechte &amp;nbsp;(meist China-) Teepulver Qualität zu Wucherpreisen vorgesetzt bekommen und dann denken, das ist Matcha und (zurecht) völlig enttäuscht und entsetzt sagen „trink ich nie wieder!“. 
 Damit das nicht passiert, bieten wir unseren Kunden in den Filialen vor Ort an, guten Matcha zu probieren und zeigen, wie einfach die Zubereitung ist. 
 Echter Matcha aus Japan ist mehr als nur gemahlenes Grünteepulver. Die Tee-Pflanzen werden vor der Ernte extra lange beschattet und echter Matcha wird ganz langsam in schweren großen Granitmühlen zu feinstem Puder zermahlen. In einer Stunde werden gerade Mal so um die 40 Gramm Matcha hergestellt. Die Partikelgröße von hochwertigen Matchas liegt so zwischen 1 – 20 µm und sehr hochwertige zwischen 1-5 µm. 
 Natürlich gibt es auch bei echtem Matcha aus Japan auch Qualitätsunterschiede, sowohl preislich als auch geschmacklich. Aber das ist ja auch gewollt. Was einem zusagt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Wir können hier lediglich beim Einstieg helfen und beraten, welche Sorten in welche geschmackliche Richtung gehen. Die Entdeckungsreise darf dann jeder selbst antreten. 
 
  Unterscheidung der Matcha Qualitäten  
 
 
 
  Matcha Ceremonial : Matcha der pur getrunken wird und auch zur klassischen japanischen Teezeremonie verwendet wird. Entweder als „Koi-Cha“ (ganz dickflüssig, sehr japanisch, stark) oder als „Usu-Cha“ (bei uns üblich, mit mehr Wasser zubereitet). 
 
 
  Matcha for Cooking : Das sind Blends, die speziell zum Kochen, für Smoothies, Shakes und zum Backen oder für Eiscreme verwendet werden. Hier wird Matcha entweder mit Kabusecha vermischt oder niederere Tenchaqualitäten vermahlen. Der Geschmack ist herber und kräftiger und setzt sich dadurch in Speisen noch durch. Manche Hersteller verwenden für Kochmatcha auch nur Kabusecha. 
 
 
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  Matcha Blends  
 Der Blend – also die Vermischung von unterschiedlichen Blattgraden – bestimmt die Qualität des Matchas. Das Blenden ist der wichtigste Prozess in der Herstellung und hier unterscheidet sich das Können der Tea Sommeliers vom Möchten. Es gibt mehr als 100 verschiedene Blends auf dem Markt. 
 Blenden ist notwendig um zum einen eine gewünschte geschmackliche Qualität herzustellen. Zum anderen um diese Qualität auf Dauer aufrecht zu erhalten. Der Teeanbau unterliegt - wie alles Pflanzliche - &amp;nbsp;klimatischen Bedingungen und jede Ernte fällt anders aus. Das Klima hat schließlich einen starken Einfluss auf die Wachstumsbedingungen der Teelbätter und somit dem Aroma. 
 Die Grundlage von Matcha bildet beschatteter Tee – ähnlich wie ein japanischer Gyokuro. Nach der Ernte werden die Blattrippen entfernt, so dass nur die saftigen Blatteile übrigbleiben. Diese Matcha-Vorstufe nennt sich  Tencha . 
 Gemahlener Tee aus Tencha ist echter Matcha. Die Blätter werden nach der Ernte sortiert in beste Blätter, allerbeste und weniger beste Blätter. Wie bei der Weinlese. Die unterschiedlichen Blattgrade werden einzeln verkostet und entsprechend bewertet. Im Anschluss werden unterschiedliche Blattgrade zu bestimmten Anteilen vermischt und dabei entstehen die feinen geschmacklichen und qualitativen Unterschiede. Hier zeigt sich das Können der japanischen Tea Sommeliers. 
 Matchaqualitäten werden von den Herstellern immer in der Tenchastufe geprüft, verkostet und bewertet, da Tencha noch unvermahlen ist und so die Qualität des daraus entstehenden Matchas besser eingeschätzt werden kann. Das hat den Grund, dass das feine Pulver empfindlich ist, schneller oxidiert und an Aroma verliert, wenn es an der Luft ist. Daher bevorraten Matchahersteller nicht zu viel fertig gemahlenen Matcha, sondern lagern Tencha luftdicht und gekühlt. Dieser wird dann vor dem Versand frisch gemahlen. Frisch gemahlen hat Matcha das schönte Aroma und die grünste Farbe. 
 Wird anderer Tee vermahlen, wie z.B. Halbschattentee wie Kabusecha oder qualitativ hochwertiger japanischer Sencha und mit Teilen von Tencha vermischt angeboten, dann sind das „Kochmatcha“ Qualitäten. Je nach Hersteller werden in diesem Bereich niedrigere pure Tenchaqualitäten zu Kochmatcha vermahlen, wie eben erläutert vermischt oder auch purer Kabusecha zu Grünteepulver vermahlen. Das ist ganz unterschiedlich. 
  Farbe / Aussehen / Geruch / Geschmack  
  Farbe : Echter Matcha ist schön grün. Umso höher die Qualität umso neongrüner wird der Matcha. Das liegt an der Chlorophyllkonzentration. Die hochwertigsten Ceremonial Matchas zeigen ein kräftig helles sattes Grün. Das liegt irgendwo zwischen smaragd- und neongrün &amp;nbsp;- wie ein Granny Smith Apfel. 
  Aussehen : Trocken wie feinster Puder. Manchmal bilden sich deshalb in den Dosen feine weiche Klümpchen. Durchsieben vor dem Aufschlagen macht den Grünteepuder wieder fluffig. Aufgeschäumt zeigt sich aufgrund der guten Inhaltsstoffe bei jeder Wassertemperatur ein feiner Schaum (Crema). Dieser bildet sich aufgrund des hohen Eiweißgehaltes (L-Theanin) und Mahlgrades des Matchas. Ein weiteres Qualitätsmerkmal. Die Crema wird durch das vorherige durchsieben besonders schön dicht und cremig, da sich der Matcha dann besonders gut im Wasser löst. 
 Gute Kochmatcha Qualitäten sind aufgeschlagen sattgrün, aber auch nicht gelb-braun-grün. Sondern sattgrün. Wie frisch geschnittenes Gras, das püriert wurde. 
  Geruch : Das ist ein spannendes Thema. Jeder, wirklich jeder mit dem wir schon Matcha geöffnet und getrunken haben riecht da was anderes raus. Einig sind wir in folgenden Punkten: Er duftet grün! Das ist kein Witz. Er duftet süßlich, pflanzlich, leicht nach saftigem frisch geschnittenen Gras, nach Grüntee, teils fruchtig (beerig), intensiv, nussig, nach Mandel/jungen Walnüssen. Selbst frische zitronige Noten sind erkennbar. 
  Geschmack : Echter Matcha fischelt nicht und schmeckt auch nicht nach gammelndem Heu. Intensive, vollmundige, cremige, süßliche, sahnige, pflanzliche, grüne, beerige und auch blumige Noten sind erkennbar. Je nach Zubereitungsart (usucha vs. koicha) mehr oder weniger umami. Mache Matchas schmecken grünbetonter, pflanzlicher. Noten von geschnittenem Gras, dominieren. Andere sind süßlich nussiger betont. 
  Unser Tipp : Wer sich nicht auf Anhieb an Matcha traut sollte einen sehr hochwertigen Gyokuro probieren, diesen stärker aufbrühen. Einfach mal 4 Gramm Gyokuro mit 80ml 60-70 Grad heißem Wasser aufgießen, 3 – 4 Minuten brühen, damit ein ganz kräftiger Aufguss entsteht. Dieser Geschmack geht in die gleiche Richtung wie Matcha. Nur ist Matcha noch Facettenreicher, sahniger, cremiger. Die Konsistenz ist anders. Aber die Geschmacksrichtung ist auf diese Weise zu erahnen. Gyokuro Kimigayo oder unsere Tennen Gyokuros sind dafür sehr gut geeignet. 
 Viel Genuss beim Matcha entdecken! 
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