No.210029
Shirasagi Matcha - 2025, Bio
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Shirasagi Matcha ist unter Experten hoch angesehen. Bis auf die Sortierung der Blattbestandteile geschieht alles in Handarbeit.
Der Teegarten Nakanishi besteht lediglich aus vier kleinen Parzellen mit einer Gesamtfläche von nur 1,25 Hektar. Alle Schritte, vom Anbau bis zur Herstellung des Tencha und dem Mahlen zu Matcha, finden dabei auf den eigenen Anlagen, welche fußläufig auf dem Gelände zu finden sind, statt. Die hergestellten Mengen allerdings sind äußerst gering - ungefähr 50 Kilogramm im Jahr - sodass Nakanishi Matchas als Rarität gewertet werden.
Etwa vier bis fünf Wochen vor der Ernte wird der Teegarten komplett mit dunklen, grobmaschigen Netzen überdacht und umringt. Etwas zwei Wochen vor der Ernte wird zusätzlich eine zweite Schicht aus dunklen Netzen etwas tiefer über die Büsche gespannt, jedoch nicht direkt an den Büschen angebracht, sodass diese weiter in die Höhe wachsen können. Durch diese spezielle Form der Beschattung ergibt sich im Inneren dieser "Häuser" aus dunklen Netzen ein feucht-warmes Mikroklima, was die Blattstärke und den Geschmack der Teeblätter maßgeblich beeinflusst. Kurz vor der Ernte erfolgt sogar noch eine dritte Netzschicht.
Da dieses stark beschattete Anbauverfahren zwar Matcha mit wirklich perfekten geschmacklichen Nuance hervorbringt, aber für die Pflanzen aufgrund des stark reduzierten Lichteinfalls enorm anstrengend ist, wird nur einmal im Jahr geerntet - Anfang Mai. Danach werden die Teesträucher komplett zurückgeschnitten und die Pflanzen können sich den Rest des Jahres unter natürlichen Bedingungen erholen. Die Triebe, die nach dem Schnitt nachwachsen, verholzen über den Winter. An den Blattansätzen dazwischen entwickeln sich im Frühjahr dann die neuen Triebe und diese jungen, zartgrünen Blätter, die sich zwischen den älteren befinden, müssen einzeln per Hand gepflückt werden.
Wer etwas gärtnerische Erfahrung hat, dem wird schnell klar, dass dieses Mikroklima durch die Beschattung auch ideale Bedingungen für Insekten vorweist. Während dies im konventionellen Tee-Anbau, der auf Pestizide zurückgreift, keine besondere Herausforderung darstellt, ist der Einsatz solcher Mittel für Herrn Nakanishi keine Option. Bereits sein Vater setzte sich dafür ein, den Teegarten schrittweise auf ökologischen Anbau umzustellen und auch sein Sohn, Yoshinori Nakanishi, ist vom Bio-Anbau überzeugt.
Um die Insekten von den zarten Blatttrieben fernzuhalten, werden Insektenfallen eingesetzt und zudem mit Geruchsabschreckung gearbeitet. Dafür wird eigens ein Auszug aus Kräutern hergestellt und mit Kokosöl vermengt. Beim Verteilen in den Parzellen kümmert sich Yoshinori darum, dass die selbst hergestellte Mischung nicht auf die Teesträucher gelangt.
Einen anderen High End Matcha-Teegarten, der per Hand pflückt und 100% biologisch anbaut, gibt es nach Kenntnis von Herrn Nakanishi nicht. Die Methoden des ökologischen Anbaus funktionieren oftmals gut, wenn sie mit einer tiefen Hingabe einhergehen, doch bedeuten sie immens viel Arbeit. Eine Herausforderung, die nur wenige bereit sind anzunehmen.
Weitere Bilder und einen ausführlichen Einblick in die Arbeitsweise von Herrn Nakanishi findet man auf dem Blog vom Importeur Marimo -> Klick
Sehr empfehlenswert ist auch diese Seite über den Nakanishi Traditionsbetrieb.
Aus kontrolliert biologischem Anbau
DE-ÖKO-039
Japanische Landwirtschaft
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